Training

Di, Do, So

Wo

Ludwigsburg Oßweil

Wer

Du?

Hema / Schwertkampf? Historisches Fechten? Kampfsport? Kampfkunst?

 HEMA – Oder was ist da genau los?
Die Abkürzung HEMA steht für Historical European Martial Arts oder historische Kampfkünste Europas. HEMA umfasst neben den Disziplinen des europäischen Mittelalters mit Schwertern, Dolchen, Stangenwaffen oder dem Ringen auch jene andere Epochen wie z. B. Systeme der Neuzeit mit dem Rapier, verschiedenen Degen und Säbeln bis hin zum Spazierstockfechten.

Diese Kampfkünste gerieten in Vergessenheit, als die verwendeten Waffen obsolet wurden. Um sie heute als Sport wiederzubeleben, müssen sie anhand von Text- und Bildquellen sowie praktischen Experimenten rekonstruiert werden.

Das Lange Schwert ist die häufigste HEMA-Disziplin, die auch bei uns regelmäßig trainiert wird. Bei Turnieren wird versucht die rekonstruierten Techniken dem Praxistest zu unterziehen.
Meistens wird das Bloßfechten simuliert. Daher ein bewaffneter Kampf ohne Schutzausrüstung. Da echtes authentisches Fechten ohne Schutzausrüstung echte authentische Verletzungen hervorrufen würde, wird hier natürlich auf moderne Fechtausrüstung zurückgegriffen, die heute von den vielen Herstellern speziell für diesen Sport produziert wird.

Einen kleinen Überblick was verschiedene Akteure unter HEMA verstehen könnt Ihr euch mit der folgenden Playlist machen:

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ASV Oßweil

Walter-Flex-Straße 75

Ludwigsburg

Fragen und Antworten

Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich derzeit auf 10 Euro im Monat. Die Mitgliedschaft ist nach einem Monat verpflichtend und gilt für das gesamte Jahr.
  • Dienstag 20.15 - 22.15 Uhr (Techniktraining Langes Schwert)
  • Donnerstag 20.15 - 22.15 Uhr (Offene Halle, Sparring, verschiedene wechselnde Waffen)
  • Sonntag 13.00 - 15.00 Uhr (Techniktraining Langes Schwert)
   
Für den Start sind Sportklamotten, Hallenschuhe und idealerweise ein paar Handschuhe ausreichend. Je nach Motivation und Wunsch (zb. nach Sparring) werden später Waffensimulatoren aus Stahl, Schutzausrüstung und anderen Materialien hinzu kommen. Im Vergleich zu anderen Sportarten halten sich die Kosten aber deutlich in Grenzen. Anfangs können die benötigten Trainingsgeräte auch geliehen werden. Wir beraten dann auch gerne weiter :).
Wir fahren zusammen zu Fechtevents und Turnieren in ganz Europa. Wir organisieren unsere eigenen kleinen Fechtevents wie das Haudägle zusammen mit befreundeten Vereinen. Nach dem Training sitzen wir auch gerne zusammen in unserem Vereinsheim auf ein zwei erfrischenden Getränken. Ein Teil von unseren Mitgliedern macht unabhängig vom Fechten auch Reenactment verschiedener Epochen.
Wir sind ein Verein: unsere Trainer machen ihre Arbeit ehrenamtlich und müssen nebenher woanders ihr Geld verdienen. Das heißt auch, dass es ein zwei mal im Jahr für alle etwas zum Anpacken gibt. Zum Beispiel bei einem Arbeitstag oder einer Veranstaltung. Vll. macht das Vereinsleben auch den Reiz bei uns aus - wir sitzen gerne nach dem Training noch spaßig zusammen... Alles kann nichts muss...
Ja, gefochten wird mit sogenannten Fechtfedern oder Federschwertern. Diese stumpfen Schwertsimulatoren wurden bereits im 15. Jahrhundert als Trainingsgeräte eingesetzt. Sie wiegen ca 1,2 – 1,5 kg und sind beim Stechen elastisch. Für das Techniktraining werden auch steifere Langschwertsimulatoren eingesetzt.
Ja, wird sind Mitglied im Deutschen Dachverband Historisches Fechten.

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Schreibe uns einfach eine Nachricht an: info@stauferturnier.de, oder über Facebook.

 

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